{"id":192,"date":"2012-10-31T00:07:53","date_gmt":"2012-10-30T22:07:53","guid":{"rendered":"http:\/\/openbytes.ch\/bdsfrauenfeld\/?p=192"},"modified":"2012-10-31T00:07:53","modified_gmt":"2012-10-30T22:07:53","slug":"25-november-bund-der-steuerzahler-gegen-9-millionen-risiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/openbytes.ch\/bdsfrauenfeld\/2012\/10\/31\/25-november-bund-der-steuerzahler-gegen-9-millionen-risiko\/","title":{"rendered":"25. November: Bund der Steuerzahler gegen 9-Millionen-Risiko"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Bund der Steuerzahler (BDS) Frauenfeld bek\u00e4mpft die 9-Millionen-Investition in die Firma Swisspower Renewables AG, \u00fcber die das Frauenfelder Stimmvolk am 25. November abstimmen wird. Frauenfeld sollte nicht Millionen ins EU-Ausland fliessen lassen, sondern die Versorgungssicherheit vor Ort erh\u00f6hen.<\/strong><\/p>\n<p>Der Bund der Steuerzahler hat beschlossen, das 9-Millionen-Investment an der Urne zu bek\u00e4mpfen. 9 Millionen ist auch f\u00fcr Frauenfeld kein kleiner Betrag. Der Staat ist kein Unternehmer, der in diesem massiven Umfang in Firmen investieren soll. Stattdessen muss die Versorgungssicherheit oberstes Gebot sein. Dieses Investment wird weder den Bezugspreis des Stromes senken noch die Versorgungsssicherheit erh\u00f6hen. Wenn die Swisspower Renewables AG derart vielversprechend sein soll,\u00a0 wie das die Bef\u00fcrworter der Millionen-Investition behaupten, werden sich auch private Investoren daf\u00fcr finden lassen. Warum soll unter diesen Umst\u00e4nden der Staat das Risiko tragen?<\/p>\n<p>Die Firma Swisspower Renewables AG investiert in Wasser- und Windkraft in Europa. Ohne staatliche Subventionen ist die Windenergie nicht konkurrenzf\u00e4hig. Und man hat im Solarbereich erlebt, wie rasch sich die Rahmenbedingungen \u00e4ndern k\u00f6nnen und wie viele Firmen in N\u00f6te kommen. Die vom Bundesrat geplante Energiewende wird Dutzende Milliarden kosten. Es wird n\u00f6tig sein, auch in der Schweiz massiv Projekte zu finanzieren, um dies bewerkstelligen zu k\u00f6nnen. Wenn es der Politik mit der Energiewende wirklich ernst ist, werden sich auch hier gen\u00fcgend eigene Projekte finden lassen. Warum mit der Swisspower Renewables AG unter diesen Voraussetzungen auch ins Ausland investiert werden soll, ist unbegreiflich.<\/p>\n<p>Frauenfeld wird bei dieser Firma kaum Mitsprachem\u00f6glichkeiten haben. Bei solchen Engagements ist zu hinterfragen, ob man als kleines Stadtwerk in ein solch grosses Konglomerat investieren soll oder ob es nicht bessere Alternativen gibt. Der Bund der Steuerzahler fordert, dass sich Frauenfeld nicht an ausl\u00e4ndischen Projekten beteiligt. Ausserdem muss garantiert werden, dass der Strom physikalisch aus dem Schweizer Netz zur Verf\u00fcgung steht. Das alles ist bei diesem &#8222;Placebo-Projekt&#8220; nicht der Fall: Die 9-Millionen-Investition ist unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig und unn\u00f6tig. Sie wird das \u00f6kologische Gewissen nicht beruhigen k\u00f6nnen. Der Bund der Steuerzahler sagt klar Nein zu diesem f\u00fcr Frauenfelder Verh\u00e4ltnisse gr\u00f6ssenwahnsinnigen Projekt.<\/p>\n<p>Ein ausf\u00fchrliches Argumentarium finden Sie auf der <a title=\"9-Millionen-Investment: Nein\" href=\"http:\/\/openbytes.ch\/bdsfrauenfeld\/9-millionen-investment-nein\/\">Seite\u00a0 9-Millionen-Investment: Nein<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bund der Steuerzahler (BDS) Frauenfeld bek\u00e4mpft die 9-Millionen-Investition in die Firma Swisspower Renewables AG, \u00fcber die das Frauenfelder Stimmvolk am 25. November abstimmen wird. Frauenfeld sollte nicht Millionen ins EU-Ausland fliessen lassen, sondern die Versorgungssicherheit vor Ort erh\u00f6hen. 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