{"id":217,"date":"2012-11-27T15:20:52","date_gmt":"2012-11-27T13:20:52","guid":{"rendered":"http:\/\/openbytes.ch\/bdsfrauenfeld\/?p=217"},"modified":"2012-11-27T15:20:52","modified_gmt":"2012-11-27T13:20:52","slug":"volksinitiative-200000-franken-sind-genug-fristgerecht-eingereicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/openbytes.ch\/bdsfrauenfeld\/2012\/11\/27\/volksinitiative-200000-franken-sind-genug-fristgerecht-eingereicht\/","title":{"rendered":"Volksinitiative &#8222;200&#8217;000 Franken sind genug&#8220; fristgerecht eingereicht"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Initiativkomitee um den Bund der Steuerzahler (BDS) Frauenfeld hat seine Volksinitiative \u201c200\u2019000 Franken sind genug\u201d heute bei der Stadtkanzlei eingereicht. Das Volksbegehren will den Lohn des Frauenfelder Stadtammanns von \u00fcber 250\u2019000 Franken auf maximal 200\u2019000 Franken begrenzen. Die nebenamtlichen Stadtr\u00e4te sollen f\u00fcr ein 50-Prozent-Pensum neu 80\u2019000 Franken (statt bisher 100\u2019000) bekommen. \u00dcber 900 Unterschriften wurden eingereicht. N\u00f6tig sind 700 Unterschriften. <\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber 900 Stimmb\u00fcrgerinnen und Stimmb\u00fcrger senden ein starkes Signal an Stadt- und Gemeinderat. Sie haben das Volksbegehren &#8222;200&#8217;000 Franken sind genug!&#8220; unterzeichnet und fordern endlich eine klare Lohntransparenz in Frauenfeld. Der Stadtammann geh\u00f6rt mit \u00fcber 250\u2018000 Franken (ohne Spesen) zu den absoluten Spitzenverdienern unter den Schweizer Stadtpr\u00e4sidenten. Der Gemeinderat hat verschiedentlich die Gelegenheit verpasst, diese exorbitanten Bez\u00fcge auf ein vern\u00fcnftiges Mass zu korrigieren. Das Volk entscheidet letztlich \u00fcber die Verwendung der Steuergelder. Das Initiativkomitee hat seine politischen Rechte wahrgenommen. Mittels der eingereichten Volksinitiative kann das Volk nun die Verh\u00e4ltnisse \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Sowohl Stadt- und Gemeinderat haben bisher wenig Fingerspitzengef\u00fchl f\u00fcr die Sorgen der Bev\u00f6lkerung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gezeigt. Die Koppelung des Gehalts des Stadtammanns an den Lohn des Obergerichtspr\u00e4sidenten geh\u00f6rt endlich weg. Das Initiativkomitee erwartet, dass sich Stadt- und Gemeinderat in dieser Sache nun bewegen und klare Lohnsenkungen beschliessen. Die \u00fcberwiesene &#8222;Pfl\u00e4sterli&#8220;-Motion Hausammann geht am Thema vorbei &#8211; sie st\u00fctzt die hohen L\u00f6hne der Exekutive. Die Koppelung der Stadtratsgeh\u00e4lter an die L\u00f6hne der Verwaltungsangestellten ist grundlegend falsch. Eine langj\u00e4hrige Fachperson soll durchaus h\u00f6her entl\u00f6hnt werden k\u00f6nnen als ein Stadtrat im Nebenamt.<\/p>\n<p>Im \u00dcbrigen zeigt die erfolgreiche Abstimmung gegen das 9 Millionen-Energie-Investment, dass Frauenfelderinnen und Frauenfelder bereits sensibilisiert sind, wenn es um exorbitante Ausgaben der \u00f6ffentlichen Hand geht. Das Initiativkomitee freut sich auf eine spannende und wichtige Auseinandersetzung in Frauenfeld, die der politischen Kultur nur gut tut.<\/p>\n<p><strong>Initiativkomitee &#8222;200&#8217;000 sind genug&#8220;<\/strong><br \/>\nThomas Gemperle, Gemeinderat, Pr\u00e4sident Bund der Steuerzahler<br \/>\nVerena Herzog, Gemeinde- und Kantonsr\u00e4tin<br \/>\nFredi Marty, Gemeinderat<br \/>\nReinhard Wegelin, alt Gemeinderat, Vizepr\u00e4sident Bund der Steuerzahler<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Initiativkomitee um den Bund der Steuerzahler (BDS) Frauenfeld hat seine Volksinitiative \u201c200\u2019000 Franken sind genug\u201d heute bei der Stadtkanzlei eingereicht. Das Volksbegehren will den Lohn des Frauenfelder Stadtammanns von \u00fcber 250\u2019000 Franken auf maximal 200\u2019000 Franken begrenzen. 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