{"id":314,"date":"2013-11-24T16:44:16","date_gmt":"2013-11-24T14:44:16","guid":{"rendered":"http:\/\/openbytes.ch\/lohninitiative\/?p=123"},"modified":"2014-08-02T10:30:10","modified_gmt":"2014-08-02T08:30:10","slug":"mehrheit-spricht-sich-fuer-lohninitiative-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/openbytes.ch\/bdsfrauenfeld\/2013\/11\/24\/mehrheit-spricht-sich-fuer-lohninitiative-aus\/","title":{"rendered":"Mehrheit spricht sich f\u00fcr Lohninitiative aus"},"content":{"rendered":"<p><b>Eine Mehrheit der Abstimmenden haben der Lohninitiative &#8222;200 000 Franken sind genug&#8220; zugestimmt. Doch die Stichfrage war eine zu hohe formalistische H\u00fcrde.\u00a0Mit Bedauern nimmt das Initiativkomitee vom Ausgang der Abstimmung in Frauenfeld Kenntnis. Trotzdem ist es ein Erfolg vom BDS (Bund der Steuerzahler) und MproF (Menschen f\u00fcr Frauenfeld). Den Initianten ist es zu verdanken, dass ein Gegenvorschlag ausgearbeitet wurde, der wenigstens marginale K\u00fcrzungen an den Sal\u00e4ren der Stadtr\u00e4te vornimmt. Der Lohn der Frauenfelder Stadtr\u00e4te bleibt jedoch weiterhin \u00fcberdurchschnittlich hoch.<\/b><\/p>\n<p>Das Initiativkomitee bedankt sich bei allen Menschen,\u00a0die unser Volksbegehren mit ihrer Stimme und ihrem Engagement im Abstimmungskampf unterst\u00fctzt haben.\u00a0Der Volksentscheid wird vom Initiativkomitee mit Bedauern zur Kenntnis genommen.\u00a0Frauenfeld leistet sich auch k\u00fcnftig eine \u00fcberdurchschnittlich hoch bezahlte Regierung. Die Initianten wurden in die extreme Ecke gestellt und pers\u00f6nlich angegriffen. Der Abstimmungskampf hat auch diesbez\u00fcglich gezeigt, was das Frauenfelder Polit-Establishment unter ihrer hochgelobten politischen Kultur versteht. Es wurden Schreckensszenarien an die Wand gemalt, dass sich keine Stadtratskandidaten mehr finden liessen. Es ist erfreulich, dass der Initiative trotzdem mehr Stimmb\u00fcrger zugestimmt haben als dem Gegenvorschlag. Ausschlaggebend war die Stichfrage, die f\u00fcr viele Stimmberechtigte offensichtlich unverst\u00e4ndlich war. Nur so ist zu erkl\u00e4ren, dass die Initiative mehr Ja-Stimmen bekam als der Gegenvorschlag.<\/p>\n<p><b>Fragw\u00fcrdige Medienlandschaft<\/b><br \/>\nDas in Frauenfeld reichweitenst\u00e4rkste Medium, die Frauenfelder Woche, hat von Anfang an gegen die Initiative Stellung bezogen. Die publizistische Leistung dieses amtlichen Publikationsorgans ist Besorgnis erregend schwach. Die Frauenfelder Woche hat sich besonders in der letzten Woche als Propaganda-Speerspitze von der classe politique einspannen lassen.<\/p>\n<p><b>Sparprogramm notwendig<\/b><br \/>\nDie verpasste Chance, 133&#8217;000 Franken einzusparen, muss an einem anderen Ort nachgeholt werden. Die zuk\u00fcnftige Finanzlage in Frauenfeld sieht d\u00fcster aus.\u00a0Es wird Aufgabe des Bundes der Steuerzahler bleiben, besonders auf die vielen kleinen Steuergeldverschwendungen aufmerksam zu machen. In der Summe k\u00f6nnen diese unn\u00f6tigen Ausgaben viel im Stadthaushalt bewirken. Die Einsparungen bei den L\u00f6hnen der Exekutive w\u00e4re ein wichtiger erster Beitrag dazu gewesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Mehrheit der Abstimmenden haben der Lohninitiative &#8222;200 000 Franken sind genug&#8220; zugestimmt. Doch die Stichfrage war eine zu hohe formalistische H\u00fcrde.\u00a0Mit Bedauern nimmt das Initiativkomitee vom Ausgang der Abstimmung in Frauenfeld Kenntnis. Trotzdem ist es ein Erfolg vom BDS (Bund der Steuerzahler) und MproF (Menschen f\u00fcr Frauenfeld). 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