{"id":349,"date":"2014-11-23T09:59:08","date_gmt":"2014-11-23T07:59:08","guid":{"rendered":"http:\/\/openbytes.ch\/bdsfrauenfeld\/?p=349"},"modified":"2014-11-23T10:07:11","modified_gmt":"2014-11-23T08:07:11","slug":"geheimniskraemerei-im-frauenfelder-rathaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/openbytes.ch\/bdsfrauenfeld\/2014\/11\/23\/geheimniskraemerei-im-frauenfelder-rathaus\/","title":{"rendered":"Geheimniskr\u00e4merei im Frauenfelder Rathaus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie einer Medienmitteilung der linken Gruppierung Chrampfe&amp;Hirne (CH) zu entnehmen ist, l\u00e4uft scheinbar ein Vernehmlassungsverfahren zu einem st\u00e4dtischen Kulturkonzept. Dass bisher kein Medium \u00fcber dieses Konzept berichtet hat, legt den Verdacht nahe, dass diese Vernehmlassung unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit im Verborgenen durchgef\u00fchrt wird. Der Bund der Steuerzahler kritisiert das intransparente Vorgehen und fordert neue Priorit\u00e4ten bei der st\u00e4dtischen Informationspolitik.<\/strong><\/p>\n<p>Aus heiterem Himmel berichtete die Gruppierung Chrampfe&amp;Hirne (CH) Anfangs November von einer Vernehmlassungsantwort bez\u00fcglich einem st\u00e4dtischen Kulturkonzept. Bis dato hat die \u00d6ffentlichkeit noch nichts Offizielles von einem Venehmlassungsverfahren mitbekommen. Auch die Medien scheinen die Meldung abgedruckt zu haben, ohne Hintergrundinformationen zu recherchieren. In Anbetracht dieses Zustandes stellt der Bund der Steuerzahler (BDS) die Frage, wer eigentlich die Frauenfelder Classe politique kontrolliert.<\/p>\n<p><strong>Was hat der Stadtrat zu verheimlichen?<\/strong><br \/>\nDer Steuerzahler darf die hohen Kulturausgaben zwar bezahlen, aber bei der Ausrichtung haben einige wenige Auserw\u00e4hlte die st\u00e4dtische Absolution, Ihre Meinung \u00e4ussern zu d\u00fcrfen. Dass der st\u00e4dtische Kulturbeauftragte aktiv in einem Verein engagiert ist, der von Kultursubventionen profitiert (Cinema Luna), f\u00f6rdert nicht gerade das Vertrauen in eine unabh\u00e4ngige Kulturpolitik. Es macht den Anschein, als ob der Stadtrat etwas zu verheimlichen hat und eine breite Diskussion \u00fcber die bereits jetzt schon sehr \u00fcppige Kulturf\u00f6rderung scheut.<\/p>\n<p><strong>St\u00e4dtische Informationspolitik mangelhaft<\/strong><br \/>\nDie Stadt Frauenfeld ver\u00f6ffentlicht rund 20 Mitteilungen pro Monat. Dabei werden teilweise auch private Anl\u00e4sse beworben und den verschiedensten Anl\u00e4ssen geb\u00fchrend Aufmerksamkeit gewidmet. Die politische, sachliche Information kommt dabei zu kurz. Auch die f\u00fcr den Steuerzahler anfallenden Kosten werden selten genannt. Der Bund der Steuerzahler (BDS) fordert von der Stadt Frauenfeld neue Priorit\u00e4ten: Weniger Selbstbeweihr\u00e4ucherung und mehr Fakten. Zudem sollen k\u00fcnftig alle Vernehmlassungsverfahren \u00f6ffentlich gemacht werden. Es gibt keinen Grund, in Frauenfeld politisch aktive und sogar initiativ- und referendumsf\u00e4hige Organisationen wie den Bund der Steuerzahler (BDS) nicht zum Vernehmlassungsverfahren zuzulassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie einer Medienmitteilung der linken Gruppierung Chrampfe&amp;Hirne (CH) zu entnehmen ist, l\u00e4uft scheinbar ein Vernehmlassungsverfahren zu einem st\u00e4dtischen Kulturkonzept. Dass bisher kein Medium \u00fcber dieses Konzept berichtet hat, legt den Verdacht nahe, dass diese Vernehmlassung unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit im Verborgenen durchgef\u00fchrt wird. 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