{"id":98,"date":"2013-11-03T09:23:14","date_gmt":"2013-11-03T07:23:14","guid":{"rendered":"http:\/\/openbytes.ch\/lohninitiative\/?p=98"},"modified":"2014-08-02T10:30:11","modified_gmt":"2014-08-02T08:30:11","slug":"initiativkomitee-bittet-um-faire-berichterstattung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/openbytes.ch\/bdsfrauenfeld\/2013\/11\/03\/initiativkomitee-bittet-um-faire-berichterstattung\/","title":{"rendered":"Initiativkomitee bittet um faire Berichterstattung"},"content":{"rendered":"<p><b>Das Komitee der Frauenfelder Volksinitiative \u201e200\u2018000\u00a0 Franken sind genug\u201c stellt fest, dass gewisse Medien, namentlich die \u201eFrauenfelder Woche\u201c (FW), einseitig zugunsten der Gegnerschaft berichten. Diese redaktionelle Gewichtung in einer politischen Grundsatzfrage h\u00e4lt das Komitee f\u00fcr problematisch. Die FW ist ein amtliches Publikationsorgan der Stadt und sollte gerade deshalb einen neutralen Standpunkt vertreten. Ansonsten erweckt die Zeitung den Anschein, aus Gef\u00e4lligkeit einen wichtigen Auftraggeber zu bevorzugen.<\/b><\/p>\n<p>Die Leserinnen und Leser werden von der Redaktion eindeutig gegen die Initiative eingenommen. Besonders stossend ist, dass sich der \u201eChnuri\u201c in der Kolumne auf der Frontseite schon mehrere Male gegen das Volksbegehren in Stellung gebracht hat &#8211; letzte Woche gar mit den feindseligen Anspielungen auf ein Mitglied unseres Komitees. Er versuchte, die sehr ernste Geschichte rund um weltweite \u00dcberwachungsaktionen des amerikanischen Geheimdienstes mit den Initianten in Verbindung zu bringen &#8211; das zielte klar unter die G\u00fcrtellinie. Das Komitee erwartet von der Redaktion das Gleiche, was die beiden Komitees voneinander einfordern: n\u00e4mlich Anstand und Fairness.<\/p>\n<p>Zudem werden in einzelnen Leserbriefen Textpassagen gegen die Initianten halbfett hervorgehoben. Das halten wir f\u00fcr eine grenzwertige redaktionelle Einflussnahme der \u201eFrauenfelder Woche\u201c. Weiter stellen wir fest, dass diese Leserbriefe sowie die Wortmeldungen des Komitees \u201efairer Stadtratslohn\u201c in den letzten Ausgaben an prominenter Stelle, n\u00e4mlich weit vorne im ersten Bund, platziert werden, w\u00e4hrend Eingesandte \u201epro Initiative\u201c weit hinten im Blatt ver\u00f6ffentlicht werden. Die Berichterstattung zur Medienkonferenz des Initiativkomitees wurde als Pflichtstoff ins Blatt gestopft, w\u00e4hrend gleichzeitig Leserbriefe der Gegner sichtbar aufgebl\u00e4ht und sehr prominent erscheinen.<\/p>\n<p>Der Abstimmungskampf l\u00e4uft zurzeit auf Hochtouren. Beide Seiten k\u00e4mpfen mit harten Bandagen. Umso wichtiger ist daher die Rolle, welche den amtlichen Publikationsorganen \u201eFrauenfelder Woche\u201c und \u201eThurgauer Zeitung\u201c zukommt. Die Redaktionen sollten zu heiklen Fragen betreffend Initiative und Gegenvorschlag objektiv und zur\u00fcckhaltend Stellung nehmen. Die Stimmberechtigten m\u00fcssen sich ihre Meinung frei und unbeeinflusst bilden k\u00f6nnen. Wir bitten die Medien deshalb um eine faire Berichterstattung vor dem Abstimmungswochenende vom 24. November &#8211; und dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Komitee der Frauenfelder Volksinitiative \u201e200\u2018000\u00a0 Franken sind genug\u201c stellt fest, dass gewisse Medien, namentlich die \u201eFrauenfelder Woche\u201c (FW), einseitig zugunsten der Gegnerschaft berichten. Diese redaktionelle Gewichtung in einer politischen Grundsatzfrage h\u00e4lt das Komitee f\u00fcr problematisch. Die FW ist ein amtliches Publikationsorgan der Stadt und sollte gerade deshalb einen neutralen Standpunkt vertreten. 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