Erfolg für Bund der Steuerzahler Frauenfeld und Menschen für Frauenfeld MproF: Mehrheit spricht sich für die Initaitive „200’000 Franken sind genug“ aus. Leider hat bei der entscheidenden Stichfrage der Gegenvorschlag obsiegt. Hier weiter zur Medienmitteilung
Der Bund der Steuerzahler (BDS) Frauenfeld wird die Staatsausgaben weiterhin kritisch begleiten.

Das Budget und der Finanzplan der Stadt Frauenfeld prophezeien eine düstere Zukunft (
Auch ein CVP-Gemeinderat hat in einem Artikel in der ThurgauerZeitung die zu hohen Löhne unserer Stadträte kritisiert. Warum er die Initiative „200 000 Franken sind genug“ nicht unterstützt, ist sehr merkwürdig. Aber über das Verhalten der Parteien haben wir in
Frauenfeld hat nicht spezielle oder grössere Herausforderungen als andere Städte. Trotzdem werden der Exekutive aus Steuergeldern überdurchschnittlich hohe Saläre ausbezahlt. Um diese Saläre auf ein anständiges Mass zu reduzieren, ist es nötig, am 24. November Ja zur Initiative „200 000 Franken sind genug“ zu stimmen. Und den Gegenvorschlag, der diese hohen Löhne zementieren will, wuchtig abzulehnen (Nein zum Gegenvorschlag).
Der im Gegenvorschlag vorgesehenen Erfahrungsbonus sorgt dafür, dass der Lohn der Stadträte während 10 Jahren jährlich um 1% steigt. Einfach so, bedingungslos. Auch darum sagen wir Nein zum Gegenvorschlag und Ja zur Initiative „200 000 Franken sind genug“.
Im Jahr 2007 wurde die Entschädigung für die nebenamtlichen Stadträte unter dem Deckmantel einer Pensenanpassunge von Fr. 80’000.- auf Fr. 100’000.- erhöht. Die Initiative will nur diese Anpassung rückgängig machen. Auch bei der Sicht auf den Stadtammann-Lohn sieht man, dass die Initiative immer noch einen sehr guten Lohn vorsieht. Die untenstehende Grafik verdeutlicht, dass auch mit der Initiative die Saläre noch genügend hoch sind, auch im Vergleich zum Thurgauer Durchschnittslohn.